Pressemitteilung

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Sommer, Sonne, Klimakrise: Was gute Kommunalpolitik vor Ort leisten kann

Veranstaltung mit Bürgermeisterkandidatin Dr. Kathleen Schwerdtner Máñez und Dr. Julia Verlinden, stellv. Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, am 28. August in Stelle

Stelle, 18. August 2026 – Sommer, Sonne und lange Abende – und gleichzeitig erleben wir immer häufiger die Folgen der Klimakrise direkt vor unserer Haustür. Extreme Hitze, Starkregen, Hagel, Trockenheit und die zunehmende Gefahr von Wald- und Flächenbränden stellen auch Gemeinden wie Stelle vor neue Herausforderungen.

Was kann eine Kommune konkret tun, um ihre Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen? Und wo liegen die Handlungsmöglichkeiten vor Ort?

Darüber wollen Dr. Kathleen Schwerdtner Máñez, Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Stelle, und die stellv. Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Dr. Julia Verlinden, aus Lüneburg, am Freitag, 28. August 2026, um 19 Uhr im Ashäuser Hof in Ashausen sprechen.

Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt: Extreme Hitze ist keine Zukunftsprognose mehr, sondern Realität. Auch in Stelle stiegen die Werte auf über 35 Grad. Besonders belastend waren die sogenannten „tropischen Nächte“, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sanken und der Körper kaum Erholung findet.

Doch die Folgen der Klimakrise sind nicht nur steigende Temperaturen. Auch Starkregenereignisse können innerhalb kürzester Zeit Straßen, Keller und Grundstücke überfluten. Ausgetrocknete Böden können Wasser bei Starkregen schlechter aufnehmen. Gleichzeitig erhöhen lange Trockenperioden die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Heftige Gewitter und Hagel können Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen, Landwirtschaft und Infrastruktur verursachen.

„Eine gute Gemeinde muss sich auf unterschiedliche Folgen der Klimakrise vorbereiten“, so Schwerdtner Máñez. „Wir brauchen mehr Grün und Schatten in unseren Ortskernen, müssen Regenwasser zurückhalten, und unsere Bäume und Wälder widerstandsfähiger machen. Gleichzeitig müssen wir wissen, wo bei Starkregen das Wasser hinfließt und welche Bereiche besonders gefährdet sind.“

In den kommenden Jahren wird der kommunalen Klimafolgenanpassung eine entscheidende Rolle zukommen. „Wir können die Klimakrise nicht allein durch Anpassung lösen. Aber wir können vor Ort sehr viel dafür tun, dass die Folgen weniger Menschen treffen und unsere Gemeinde auch in Zukunft lebenswert bleibt.“

Mit Dr. Julia Verlinden kommt eine ausgewiesene Expertin für Energie- und Klimapolitik nach Stelle. Die Umweltwissenschaftlerin ist seit 2013 Mitglied des Bundestags und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Klimaschutz, Energieeffizienz und der Frage, wie politische Rahmenbedingungen für eine klimafeste Zukunft geschaffen werden können.

Auch auf Bundesebene setzt sich Verlinden für mehr Hitzeschutz und eine stärkere Klimaanpassung ein. Im Bundestag hat sie zuletzt ausdrücklich mehr Hitzeschutzmaßnahmen gefordert und zugleich betont, dass Klimaschutz und Klimaanpassung zusammengehören. Bei der Veranstaltung soll der Bogen von den politischen Debatte in Berlin zur lokalen Ebene geschlagen werden und die Frage diskutiert werden: Was können wir in Stelle konkret besser machen?

„Ich möchte, dass wir in Stelle nicht erst reagieren, wenn der nächste Hitzesommer, Starkregen oder ein großer Waldbrand da ist“, sagt Schwerdtner Máñez. „Wir können heute vorsorgen. Gute Kommunalpolitik bedeutet für mich, Risiken ernst zu nehmen, zuzuhören und gemeinsam Lösungen umzusetzen.“

Veranstaltung

Sommer, Sonne, Klimakrise – Was gute Kommunalpolitik vor Ort leisten kann

Dr. Kathleen Schwerdtner Máñez, Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Stelle
Dr. Julia Verlinden, Bundestagsabgeordnete

Freitag, 28. August 2026, 19 Uhr
Ashäuser Hof, Ashausen / Stelle

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Fragen und Ideen einzubringen.

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